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Weihnachtsbäckerei – Protokoll

November 11, 2010

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei,
in der Weihnachtsbäckerei.

Wo ist das Rezept geblieben,
von den Plätzchen, die wir lieben?
Wer hat das Rezept verschleppt?
Na, dann müssen wir es packen,
einfach frei nach Schnauze backen.
Schmeißt den Ofen an und ran.

Brauchen wir nicht Schokolade,
Honig, Nüsse und Sukkade
und ein bisschen Zimt?
Das stimmt!
Butter, Mehl und Milch verrühren,
zwischendurch einmal probieren
und dann kommt das Ei: Vorbei!

Bitte mal zur Seite treten,
denn wir brauchen Platz zum Kneten.
Sind die Finger rein?
Du Schwein!
Sind die Plätzchen, die wir stechen,
erst mal auf den Ofenblechen,
warten wir gespannt:
Verbrannt!

Alle Varianten dieses Gedichtes haben wir ganz genau so erlebt.
Unser letztes Kids-Aktiv-Event des Jahres 2010 sollte nochmals den Kindern richtig Spaß machen.
Um 13.30 Uhr trudelten 20 kleine Bäcker mit Schürze, Wellholz und Backblech bewaffnet in unserer Kirche in Herrenberg ein.
Ärmel hochkrempeln, Hände waschen und los gings. Die verschiedenen Teige wurden erst mal kräftig durchgeknetet, das war reine Männersache.
Die Jungs konnten ihre überschüssigen Kräfte an den Teig abgeben. Nach und nach entstanden dann Ausstecherle, Husarenkrapfen, Spitzbuben, Vanillekipferl, Heidesand, Mandelhörnle, Spritzgebäck, Schoko-Crossies und Nougatherzen. Die Kinder waren mit solcher Energie dabei, dass sogar manchmal ein Engpass an freien Blechen entstand. Erst raus zum Kaltstellen, dann rein in die Hitze. Die beiden Backöfen der Herrenberger Kirche liefen auf Hochtouren. Nun standen auch schon die Gebäcktüten bereit. Eine Gruppe der Kinder bastelte noch schnell ein paar Weihnachtsanhänger aus bunter Wellpappe und schon begann das befüllen und verschließen der Tüten. Ca. 140 Gebäcktüten wurden nun auf die Gemeinden verteilt, von denen Kinder anwesend waren. Überaus stolz richteten sich die Kinder ihren Karton mit den Tüten für „Ihre Senioren“ zusammen, in dem Bewusstsein: Das dürfen wir selbst an die älteren Geschwister verschenken. Die Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Zum Schluss war eine Stärkung bitter nötig. In fröhlicher Runde wurde die bestellte Pizza vertilgt, die nicht nur den glücklichen Kindern, sondern auch sechs zufriedenen Betreuerinnen äußerst schmeckte.

Bilder aus der Weihnachtsbäckerei gibts hier.

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